01.08.2012 14:09

Mach mehr mit Orange Care

Serpil Frigl-Schmidt und Anke Dehne erklären, warum sie sich für den neuen Verein engagieren wollen.

Serpil Frigl-Schmidt, Corporate Development und Anke Dehne, Public Relations, haben täglich bei KUKA viel zu tun. Das hält sie aber nicht davon ab, sich nebenbei ehrenamtlich für Orange Care einzusetzen. Hier erklären sie warum.

OrangeNews: Warum sind Sie Orange Care beigetreten?

Serpil Frigl-Schmidt: Der Hauptgrund war, dass ich in der Zeit, als ich noch alleinerziehende Mutter war, selbst schon viel Unterstützung erhalten habe und diese auch anderen zukommen soll. Es ist wichtig, dass sich Firmen sozial engagieren und vor allem auch dabei helfen, Beruf und Familie in Einklang zu bringen. Gegenwärtig haben wir dafür in Bayern aber schlechte Rahmenbedingungen. Das Angebot für die Betreuung von Kleinkindern ist zum Beispiel nicht ausreichend. Auch die Betreuung der Grundschulkinder nach Schulschluss ist von der Eigeninitiative der Eltern abhängig. Das heißt, dass wir an diesen Rahmenbedingungen etwas verändern müssen und deshalb bin ich in den Verein eingetreten.

Anke Dehne: Es ist toll, sich sozial zu engagieren und sich aktiv in einen Verein einzubringen. So kann man auch Entscheidungen mittreffen und Ideen voranbringen. Ich finde es gut, dass ich von Anfang an dabei sein kann. So kann ich jeden Schritt mitverfolgen und mich sehr gut mit dem Verein identifizieren. Besonders gefällt mir, dass wir das Projekt „Kinderkrippe für KUKA“ angehen.

OrangeNews: Was gefällt Ihnen am besten an dem Verein?

Serpil Frigl-Schmidt: Erstmal finde ich es super, dass die Initiative überhaupt ergriffen wurde. Da wir ja noch am Anfang stehen, zeigen sich die Besonderheiten dann später.

OrangeNews: Welche Themen könnte man im Verein zukünftig in Angriff nehmen?

Serpil Frigl-Schmidt: Toll wäre eine Ferienbetreuung nur für Kids, in der spielerisch und altersgerecht das Interesse für Roboter und Automation geweckt wird. Vielleicht werden sie dann die Mitarbeiter von morgen. Oder auch eine Beratungsstelle für Mitarbeiter, die pflegebedürftige Kinder oder Eltern zu betreuen haben. Beide Themen stellen einen Mehrwert auch für die KUKA dar.

Anke Dehne: Da stimme ich zu, eine Ferienbetreuung wäre super. Über eine Hausaufgabenbetreuung für ältere Kinder könnte man doch auch mal nachdenken. Aber auch Projekte, die nicht zwangsläufig mit KUKA zu tun haben, finde ich wichtig. Andere brauchen auch Hilfe. Denkbar sind neben Aktionen am Standort auch solche, die über die Stadtgrenzen hinausgehen. Patenschaften, Hilfe für Straßenkinder oder für Opfer von Naturkatastrophen.

OrangeNews: Klingt nach Arbeit. Womit beschäftigen Sie sich derzeit?

Anke Dehne: Derzeit unterstützen wir den Vereinsvorstand zum Beispiel beim Aufbau der Homepage.


DAS INTERVIEW FÜHRTE INES RIETZLER
Ines.Rietzler@remove-this.kuka.com

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